dialektik des sehens
ich freue mich immer, wenn ich die marzahner promenade entlang gehe. ein knäuel von händlern verperrt zwischendurch ein wenig die sicht und ein wenig den weg. davor das eastgate, dahinter das freizeitforum. sie ist eigentlich zu lang. geschäfte können sich hier nur sehr schwer halten. und dennoch. jede jahreszeit bringt hier ein anderes erlebnis. momentan schon ein paar blumen. die schaue ich mir gerne an. der öffentliche raum, eine vielfältige geschichte. erst gestern unterhielt ich mich mit einer nachbarin, wie ich eine ältere frau. sie regte sich über die gröhlenden jugendlichen auf. doch das gehört auch zu einer stadt. ein jeder war mal jung, und nicht jeder erinnert sich gerne daran. die politik sollte sich mehr um die jugendlichen kümmern. dafür ist einfach zu wenig geld vorhanden. wie überall
eine anwohnerin, die einmal jung war

